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Maritimer Sommertreff 2018

Der Maritime Sommertreff am 16.08.2018 im Hotel Kieler Yachtclub war mit ca. 400 Gästen sehr gut besucht. Es sprachen der Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein Dr. Bucholz und der maritime Koordinator der Bundesregierung Herr Brackmann. Die Rede von Herrn Dr. Bucholz finden Sie hier:

https://www.facebook.com/Wirtschaftsministerium.aktuell/videos/1028335030680930/

Frau Mara Chojetzki, HS Flensburg, Herr Prof. Dr.Dipl.Ing. Frank Meisel, CAU Kiel mit Prof.Ph.D Kjetil Fagenholt, Norwegian University of Science and Technology sowie Frau Viktoria Stoßberg, FH Kiel, mit Oskar Schümann wurden mit dem Kompass ausgezeichnet.


KOMPASS 2018

Auszeichnung für innovative, maritime, wissenschaftliche Arbeiten aus Schleswig-Holstein

Ausgezeichnet werden zum sechsten Mal seit 2013 innovative Arbeiten aus Schleswig-Holstein für die maritime Welt, die wissenschaftlich erarbeitet wurden und in Arbeiten, Projekten, Modellen oder dergleichen theoretisch oder praktisch dargestellt sind. Die beschriebenen oder realisierten Ideen müssen maritim, d.h. das Meer betreffend, von ihm beeinflusst oder geprägt sein. Und: Die Arbeit sollte einen Anwendungsnahen Bezug haben; sie sollte praktisch umsetzbar, verwertbar sein.

Bewerber müssen Studentinnen/Studenten, Lehrende oder andere Mitarbeiterinnen/
Mitarbeiter der Hochschulen oder der Forschungseinrichtungen des Landes Schleswig-Holstein sein. Die Arbeiten oder Projekte dürfen nicht älter als ein Jahr sein.

Die formalisierte Bewerbung (Formular unter ubs-gmbh.de) enthält neben einigen standardisierten Informationen eine maximal vierseitige Beschreibung der eingereichten Idee. Eine qualifizierte Jury aus Wissenschaft, Wirtschaft und der Landesregierung bewertet die Ideen.
Bewerbungsschluss für den KOMPASS 2018 ist der 27. Juli 2018. Der KOMPASS wird jährlich auf dem Maritimen Sommertreff in Kiel verliehen, in diesem Jahr also am 16. August. Die besten drei Ideen erhalten Geldpreise von 3.000 €, 2.000 € und 1.000 €.

Der Preis wird ausgelobt von:
UBS Unternehmens-Beratung Schümann GmbH
MCG Maritime Consulting Group
Unterstützt von:
BMS Becker Marine Systems
Hans-Otto und Engelke Schümann-Stiftung

Barmstedt, im Juni 2018
Dirk Schümann, UBS


MWVAT hat Machbarkeitsstudie für Innovations- und Technologiezentrum für maritime Systemtechnologien und Meerestechnik" vergeben:

mit mehr als 1.800 Unternehmen, etwa 42.000 Beschäftigten und einem jährlichen Umsatz von rund 9,2 Milliarden Euro ist die maritime Wirtschaft ein zentrales Zugpferd der schleswig-holsteinischen Wirtschaft. Vor allem die Meerestechnik hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen und zählt zu den Kernsegmenten. Sie ist hoch spezialisiert und geprägt durch innovative Unternehmen mit technologischem Know-how und hohem Forschungs- und Entwicklungsaufwand.

Vor diesem Hintergrund beabsichtigt das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein ein „Innovations- und Technologiezentrum für maritime Systemtechnologien und Meerestechnik“ in Schleswig-Holstein zu initiieren.

Das angedachte Zentrum soll als Technologietransferstruktur entlang der Wertschöpfungskette an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft konzipiert werden; kooperative Innovations- und Technologieprojekte sollen initiiert und durchgeführt werden.

Über eine strategische und wertschöpfungsorientierte Vernetzung der mit maritimen Fragestellungen befassten Institute und Einrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft und der Fraunhofer-Gesellschaft sowie der Hochschulen im Land unter Einbindung der schleswig-holsteinischen Wirtschaft sollen Forschungsergebnisse schneller in die industrielle Anwendung überführt werden und der anwendungs- und wertschöpfungsorientierte Wissens- und Technologietransfer im Land gestärkt werden.

Zur weiteren Konzeptionierung und Konkretisierung wurde ein Konsortium, bestehend aus den Unternehmen CPL Competence in Ports and Logistics GmbH, SCOPE Engineering GmbH, UBS Unternehmens-Beratung Schümann GmbH und Büro für Umwelt und Küste, mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Im Rahmen der Studie sollen u. a. die Potentiale ermittelt und Zielgruppen und Stakeholder sowie deren Bedarfe identifiziert werden. Weiterhin sollen erste konkrete Projektansätze skizziert, verschiedene Standorte geprüft wie auch geeignete Organisations- und Rechtsformen sowie mögliche Finanzierungspfade aufgezeigt werden.

Die aktive Einbindung der maritimen Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft bei der Konzeptionierung des Zentrums u. a. über Befragungen sind essentiell. Für die Erstellung der Machbarkeitsstudie ist es wichtig, ein umfassendes Meinungsbild zu Anforderungen, Bedarfen und auch Wünschen der Akteure zu erhalten. Wenn Sie sich aktiv beteiligen möchten, wenden Sie sich bitte direkt an Frau Denise Dede, Scope Engineering GmbH (Dede@scope-engineering.de, 0431 - 888 21 128).

 Wir bitten Sie, im Rahmen der Machbarkeitsstudie das Konsortium im Konzeptionierungsprozess für mehr Wertschöpfung im „echten Norden“ zu unterstützen und freuen uns über Ihre aktive Beteiligung.   

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an mich.

Mit besten Grüßen Lena Kohlmorgen


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Kompass 2017:

Auszeichnung für innovative, maritime, wissenschaftliche Arbeiten aus Schleswig-Holstein

 Kompass 2017.pdf


8. TAK -Tag am Kai

das maritime Fest für die ganze Familie

Der TAK hebt sich von den anderen maritimen Festen Norddeutschlands dadurch ab, dass der Kommerz nicht im Vordergrund steht. Würstchen, Bier und Kuchen gibt es zwar auch, und Produkte werden feilgeboten; das ist aber alles nur Mittel zum Zweck: hier kommen Menschen zusammen, die offen und neugierig gegenüber Themen rund um das Thema Meer sind, Informationen austauschen und diskutieren.

Der TAK hebt sich von den anderen maritimen Festen Norddeutschlands dadurch ab, dass der Kommerz nicht im Vordergrund steht. Würstchen, Bier und Kuchen gibt es zwar auch, und Produkte werden feilgeboten; das ist aber alles nur Mittel zum Zweck: hier kommen Menschen zusammen, die offen und neugierig gegenüber Themen rund um das Thema Meer sind, Informationen austauschen und diskutieren.

Veranstaltet wird der TAK von „Transmare e.V.“, einem Verein, der sich schon seit 16 Jahren für ein besseres Verständnis für den Natur- und Kulturraum Meer und Küste einsetzt.

Ohne das Meer können wir auf diesem Planeten nicht überleben, weil es unser Klima und unsere Nahrung liefert und für die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft von zentraler
Bedeutung ist. Aktuell ist das Meer mehr denn je durch eine ganze Batterie von Menschen
gemachten Einflüssen unter Streß gesetzt. Auf dem TAK werden diese Einflüsse beleuchtet
und darüber diskutiert, wie man diesen Streß vermindern kann – ist die „Agenda 2030“ der
UN dafür ein geeignetes Mittel? Was steht in diesem universellen Zukunftsvertrag für unsereWelt überhaupt drin? Welche Ziele und Maßnahmen sind damit verknüpft? Auf dem TAK werden die meeresbezogenen Nachhaltigkeitsziele und Maßnahmen vorgestellt.
Möglichkeiten eines schonenden Umgangs mit den marinen Ressourcen werden von
engagierten Unternehmen, Vereinen und Künstlern auf dem TAK beleuchtet. Alle sind
herzlich eingeladen, Kunst und Kultur, maritime Produkte, interessante Vorträge und Sport zu genießen.

Im maritimen Ambiente am Tiessenkai verwöhnt uns kulinarisch die Gastronomie vor Ort
das „Schiffercafé“. Außerdem präsentieren zahlreiche Aussteller ihre Arbeiten oder Produkte, wie „One Earth, One Ocean“ mit Aktionen gegen Müll im Meer und die Naturkosmetik „Oceanwell“. Der Leuchtturm öffnet seine Tore; zu sehen ist dort eine Ausstellung zum NordOstseeKanal. In den Räumlichkeiten von CRM Coastal Research &  Management, Tiessenkai 12, finden zudem Vorträge über den Meeresschutz statt: gleich zu Beginn des TAK, um 11 Uhr, gibt uns der Diplombiologe Olaf Grell einen Eindruck über seine Reisen nach GrandBereby, Elfenbeinküste, wo eine Bürgerinitiative gefährdete Meeresschildkröten schützt. Außerdem referiert Prof. Dr. Horst Sterr um 12:30 Uhr über die ökologische und ökonomische Bedeutung großer Steine in der Ostsee.

Die Seebadeanstalt Holtenau lädt zum Baden ein. Auch verschiedene Boote und Schiffe
liegen am Tiessenkai bereit: Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger
präsentiert ihren Seenotkreuzer „Berlin“, der Meeresmüllsammler „Seehamster“ des Vereins
One Earth One Ocean und der Muschelkutter „Pontylus“ von der „Kieler Meeresfarm“ sind
neben den Traditionsseglern am Tiessenkai zu bestaunen und zu besichtigen. Nicht zuletzt
präsentiert der TuS Holtenau einen Teil seines breiten Spektrums an Sportarten: Judo, Qigong, Folklore, Tanzkreis, Kinderund Jugendtanzgruppen, Showakrobatik, Tischtennis,
Zumba und Zumba Kids. Mitmachen und Ausprobieren ausdrücklich erwünscht.

Büro für Umwelt und Küste im Projekt POSIMA

POSIMA steht für: Pilotregion Ostseeküste Schleswig-Holstein: Initiierung einer Wertschöpfungskette Treibsel als Maßnahme zur Anpassung an den Klimawandel

Ein wichtiger Weg für die Küstengemeinden, sich mit dem Klimawandel auseinanderzusetzen und ihre Anpassungskompetenzen zu steigern, führt daher über ein optimiertes Treibsel-Management (Verbleiben, Entsorgung und/oder Verwertung), das Aspekte des Küstenschutzes mit einschließt. An touristisch intensiv genutzten Stränden ist das Material unerwünscht und wird regelmäßig mit erheblichem Kosteneinsatz entsorgt. Dabei haben die Aktivitäten des Klimabündnis Kieler Bucht, KBKB, (PTJ Projekt 03DAS016) in den letzten Jahren aufgezeigt, dass Treibsel als wertvolle biologische Ressource (Seegras, Tang, Algen) vielfältige Verwertungsmöglichkeiten eröffnet. Das POSIMA Vorhaben verfolgt daher das Ziel, eine Wertschöpfungskette für Treibsel zu initiieren und so naturbasierte Klimaanpassung inkl. Küstenschutz entlang der Ostseeküste Schleswig-Holsteins zu fördern. Das Projekt fokussiert dabei zum einen auf die unterschiedlichen Zielgruppen, die mit Treibsel auf der Entsorgungs- & Verwertungsschiene befasst sind, zum anderen auf die diversen Nutzungsmöglichkeiten und Produkte, die auf der Basis von Treibsel denkbar sind. POSIMA möchte erreichen, dass Gemeinden, Tourismusmanager, Küstenschützer, Strandbesucher, lokale Unternehmen und die Region als Ganzes von einer intelligenten Wertschöpfungskette profitieren und zwischen Treibsel-Entsorgung und -Verwertung vielfältige win-win-Effekte generiert werden.

POSIMA möchte in den kommenden drei Jahren 
1. Akteure aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung zusammenbringen, mit dem Ziel den Wissenstransfer auszubauen, Kooperationen und Ideen zur Realisierungsreife zu bringen und die Klimaanpassungskompetenz zu steigern;

2. daran arbeiten, die politischen Rahmenbedingungen zu verbessern (z. B. moderate Anpassungen im Kreislaufwirtschaftsgesetzt, Unterstützung bei innovativen Modellvorhaben);

3. die Chancen und Herausforderungen bei der Verbesserung des Küstenschutzes durch Nutzung der Treibselressourcen aufzeigen;

4. bekannte und zu identifizierende Nutzungsmöglichkeiten des Treibsels, vor allem in der Region dokumentieren und analysieren sowie ökonomisches Interesse stimulieren und für die Verbreitung als „Good Practice“ aufbereiten;

5. interkommunale Kooperation befördern;

6. Kooperationen zwischen Kommunen und Wirtschaft befördern;

7. Pilotprojekten zur Umsetzung verhelfen (z. B. zentrale Sammelstelle, Treibseldüne, biotische Verwertung); 

8. die vorhandene Netzwerkstruktur des KBKB nutzen und ausbauen (dabei scheint es sinnvoll, sich räumlich auf die gesamte Ostseeküste SH auszudehnen, da die Ausgangssituation in allen Gemeinden ähnlich und der Handlungsbedarf wie auch das Interesse an Lösungen groß sind);

9. durch Informationsvermittlung zu mehr Klarheit im Umgang mit Treibsel beitragen, um ein aktives Herangehen der Kommunen an Problematik und Lösungsansätze zu stimulieren und zu verstetigen; 

10. die kommunalen Anpassungskapazitäten an den Klimawandel nachhaltig stärken, indem die Projektergebnisse in die Kommunalpolitik einfließen und erfolgreich getestete Pilotvorhaben auf weitere Kommunen transferiert werden.

POSIMA wird vom Bundesminsterium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit vom 01.12.2016 bis 30.11.2019 gefördert.

www.posima.de


CRM im INTERREG-Projekt "Blue Biotech ALLIANCE"

EU unterstützt die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft im Ostseeraum

ALLIANCE - Baltic Blue Biotechnology Alliance

Dem Konzept der EU Agenda zum nachhaltigen blauen Wachstum in der Ostseeregion entsprechend fördert das Projekt ALLIANCE die Zusammenarbeit von Akteuren aus dem Bereich blaue Biotechnologie.
Ziel ist es, durch die Bündelung der Kapazitäten teilnehmender Institute, kleinerer und mittlerer Unternehmen und Unternehmensclustern eine globale Wettbewerbsfähigkeit zu schaffen. Die bereits gewonnen Akteure besitzen ein großes Innovationspotenzial und die weitere Verknüpfungen wird aktiv vorangetrieben. So wird an sogenannten „cases“ in der Praxis erprobt, wie z.B. Technologie- und Wissenstransfer optimiert werden kann. Ein case ist beispielsweise die Entwicklung eines bioaktiven Extraktes für die Kosmetikindustrie mit besonderer anti-aging-Wirkung durch CRM – Coastal Research & Management. Das kleine schleswig-holsteinische Unternehmen mit Firmensitz in Kiel-Holtenau hat sich auf angewandte Meeresforschung und die nachhaltige Nutzung von Meeresorganismen spezialisiert.
Konkret fördert das Projekt die Entwicklung transnationaler Verbindungen, indem es Zugang und die effektive Nutzung einer Vielzahl von Einrichtungen (Bio)Ressourcen und Fachwissen ermöglicht. Die Akteure stellen ihrerseits Informationen zur Optimierung der Leistung und zur Überwindung rechtlicher und finanzieller Hürden zur Verfügung. Die Leistungen werden durch gemeinsame Marketingaktivitäten, Marktstudien, rechtliche und finanzielle Beratung sowie Anregungen bezüglich zukünftiger Forschung und Einrichtungskapazitäten ergänzt.


EU Commisions Maritime Affairs

Category Woman of the Year in the Blue Economy: SUBMARINER Network for Blue Growth, Ms Angela Schultz-Zehden, Germany

The SUBMARINER Network is a unique platform bringing together blue economy actors from the Baltic Sea Region to jointly promote innovative and sustainable uses of marine resources. Its creator, Angela Schultz-Zehden is also its managing director. Her systematic approach to creating transnational partnerships for jointly initiating, implementing and showcasing projects and actions has proven an excellent way of triggering sustainable blue growth in the Baltic Sea Region, and has now become as a ‘model’ for similar networks in other European sea-basins.

http://ec.europa.eu/information_society/newsroom/cf/mare/itemlongdetail.cfm?subweb=342&lang=en&item_id=34317


Maritimer Sommertreff 2016
Pressemitteilung

Knapp 400 Gäste aus der maritimen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Behörden und Institutionen machten den siebten Maritimen Sommertreff wieder zu einem Erfolg. Die UBS Unternehmens-Beratung Schümann GmbH zusammen mit der MCG Maritime Consulting Group hatte erneut zum kommunikativen Abend in das Hotel Kieler Yacht Club direkt an der Förde geladen.
Als Vertreter der Landesregierung ging Minister Reinhard Meyer in seiner Rede auf eine Vielzahl maritimer Themen ein. So lag ihm die Finanzierung von Schiffsneubauten am Herzen: „Es kann nicht sein, dass gute, lohnende Aufträge von soliden Werften nicht angenommen werden können, weil die Werft keine Finanzierung bekommt!“, so Meyer. Aber auch die geplanten Freihandelsabkommen und ihre Auswirkungen auf Schleswig-Holstein und seine Nachbarn beschäftigen sein Haus. Man sei „für CETA, über TTIP wird noch gesprochen werden.“
Die Präsidentin des BSH, Frau Monika Breuch-Moritz wies in der zweiten maritimen Rede besonders auf den Rückgang der Verschmutzung von Nord- und Ostsee hin. „Die Senkung des zulässigen Schwefelanteils in Schiffskraftstoffen hat sich bewährt“. Aber auch die Nutzung von LNG als Treibstoff sei keine abwegige Idee mehr. Das Ziel des BSH sei es, „die  Wirtschaft zu unterstützen und dabei gleichzeitig die Natur zu schützen“, stellte Breuch-Moritz klar.
Traditionell gehört auch die Verleihung des KOMPASS, der Preis für innovative, maritime, wissenschaftliche Arbeiten aus Schleswig-Holstein zum Sommertreff dazu. Dirk Schümann, Geschäftsführer der UBS, zeichnete in diesem Jahr folgende Preisträger aus: 1. Platz Benjamin Fischer (FH Kiel) für „Analyse und Optimierung des Betriebsverhaltens eines neuartigen
Schwingungstilgers für Windenergieanlagen„. 2. Platz Jan-Niklas Reifferscheidt (FH Kiel) für „Erstellung eines Feederkonzeptes für die Installation von Offshore-Windenergieanlagen„. 3. Marc Sönnichsen (FH Flensburg) für „Untersuchung des Einsparpotentials durch Flettner-Rotoren anhand einer Simulationsrechnung im Fährbetrieb“. Der Preis wurde zum vierten Mal verliehen und war wie immer mit 3.000, 2.000 und 1.000 Euro dotiert. Die Sieger erhielten die Schecks zusammen mit einem symbolischen Kompass aus den Händen der Präsidenten der Hochschule Flensburg, Prof. Watter, und der FH Kiel, Prof. Beer und dem Vorsitzenden der
MCG, Dr. Kai Ahrendt.
Bei gutem Essen, guten Gesprächen und in lockerer Atmosphäre klang der Abend in lauer Sommernacht an der Kieler Förde aus.

Fotos: ©Beate Zoellner/UBS


 

 

 

7. TAK Tag am Kai , das maritime Fest am Tiessenkai in Kiel Holtenau
Am Sonntag, den 5. Juni 2016, findet von 11 bis 17 Uhr am Tiessenkai in Kiel Holtenau der Tag am Kai (TAK) statt. Wir feiern gemeinsam mit Migranten und Alteingesessenen, alt und jung, Landratten und Nassforschern.

Der Tag am Kai (TAK) präsentiert ein buntes Programm aus Kultur, Freizeit, Wirtschaft und

Wissenschaft am und um das Thema Meer. Veranstalt wird der TAK vom Transmare e.V.
Transmare setzt sich für ein besseres Verständnis für den Natur und Kulturraum Meer und
Küste ein. Der TAK ist dabei eine zentrale Aktivität des Vereins.
Das Meer ist Müllhalde und unüberwindbare Hölle, aber auch Verbindung und Hoffnung.
Beide Seiten der Medaille werden von engagierten Unternehmen, Vereinen und Künstlern auf
dem TAK beleuchtet. Alle sind herzlich eingeladen, Kunst und Kultur, maritime Produkte,

interessante Vorträge und Sport zu genießen.
Im maritimen Ambiente am Tiessenkai verwöhnt uns kulinarisch nicht nur die Gastronomie
vor Ort, das „Schiffercafé“, sondern auch der Destillationsmeister Stefan Bierbaum, die
„Fördegarnelen oHG“ und die „Kieler Meeresfarm UG“.
Außerdem präsentieren zahlreiche Aussteller ihre Arbeiten oder Produkte, wie „One Earth,
One Ocean“ mit Aktionen gegen Müll im Meer, „Antaris Metallkunst“, die Naturkosmetik
„Oceanwell“ oder Selbsgenähtes aus Stoff von „Mütze und Mehr“. Der Leuchtturm öffnet
seine Tore; zu sehen ist dort eine Ausstellung zum Nord OstseeKanal. In den Räumlichkeitenvon CRM CoastalResearch & Management, Tiessenkai 12, finden zudem Vorträge überden Meeresschutz statt: gleich zu Beginn des TAK, um 11 Uhr, gibt uns der DiplombiologeOlaf Grell einen Eindruck über seine Reisen nach Grand Bereby,
Elfenbeinküste, wo eine Bürgerinitiative gefährdete Meeresschildkröten schützt. Außerdem referiert Jörg Brockmann vom Wasser und Schiffahrtsamt um 13 Uhr über die aktuelle Situation des NordOstseeKanals, und um 15 Uhr gibt uns der Diplombiologe und Gesundheitsberater Thorsten Waltereinen Einblick in die natürlichen Funktionen von „Wasser, Salz und Mineralien“.
Die Seebadeanstalt Holtenau lädt zum Baden ein. Auch verschiedene Boote und Schiffe
liegen am Tiessenkai bereit: Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger
präsentiert ihren Seenotkreuzer „Berlin“, der Meeresmüllsammler „Seehamster“ des VereinsOne Earth One Ocean und der Muschelkutter „Pontylus“ von der „Kieler Meeresfarm“ sindneben den Traditionsseglern am Tiessenkai zu bestaunen und zu besichtigen. Nicht zuletzt präsentiert der TuS Holtenau einen Teil seines breiten Spektrums an Sportarten: Judo, Qigong, Folklore, Tanzkreis, Kinderund Jugendtanzgruppen, Showakrobatik, Tischtennis, Zumba und Zumba Kids. Mitmachen und Ausprobieren ausdrücklich erwünscht.
Informationen und Impressionen zum TAK auf www.tagamkai.de

Förderpreis Stiftung Deutscher Küstenschutz - jetzt bewerben

Die Stiftung Deutscher Küstenschutz hat sich zum Ziel gesetzt, Forschung und Aktivitäten zum Schutz bedrohter Küstenzonen zu initiieren und zu unterstützen. Aus Anlass des 10-jährigen Bestehens der Stiftung hatten Vorstand und Stiftungsrat im Jahre 2004 erstmals einen Förderpreis für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des Küsten- und Hochwasserschutzes ausgeschrieben und vergeben.

Beiträge aus folgenden Gebieten können für den Wettbewerb 2016 eingereicht werden:
. Grundlagen küstenformender Prozesse
. Techniken zur Sicherung von Erosionsküsten, einschließlich neuer Baustoffe und innovativer Bauverfahren
. Hochwasserschutz an Tide- und tidefreien Küsten
. Hochwasserschutz in Stadtgebieten sowie mobiler Hochwasserschutz
. Bemessungsansätze für Entwurf und Ausführung von Baumaßnahmen an der Küste
. Küstenschutz und Umwelt, Küstenzonenmanagement

Gefördert werden sollen junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Ingenieurinnen und Ingenieure aus Hochschulen, Praxis und Verwaltung. Der sdk-Förderpreis ist mit 5000 € dotiert. Er kann auf maximal drei Preisträger aufgeteilt werden. Über die Vergabe des Preises entscheidet ausschließlich die Stiftung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Das Höchstalter der Bewerber ist 35 Jahre.

Bewerbungen mit einer Kurzfassung des Wettbewerbsbeitrags auf maximal 15 Seiten (in deutscher oder englischer Sprache) sowie dem Beitrag selber werden bis zum 30. April ausschließlich als pdf-Dateien an folgende Adresse erbeten:

Stiftung Deutscher Küstenschutz
Dr.-Ing. Stefan Schimmels
Vorsitzender des Stiftungsrates
c/o Forschungszentrum Küste
Merkurstraße 11
30469 Hannover

 

 

Pressemitteilung

Statustagung „Maritime Technologien“ der nächsten Generation: Zukunftsmärkte erschließen und Energiewende mitgestalten

Bei der diesjährigen Statustagung zum BMWi-Forschungsprogramm „Maritime Technologien der nächsten Generation“ traf sich die Maritime Branche im Dezember 2015, um Forschungsergebnisse aus den geförderten Projekten und zukünftige Herausforderungen zu diskutieren

Regierungsdirektor Dr. Thomas Rüggeberg, Referent im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), betonte, dass in den kommenden Monaten eine Maritime Agenda aufgestellt erarbeitet werden wird, die Deutschlands Technologieführerschaft im Bereich der Maritimen Technologien sichere: „Ein Kernpunkt der Maritimen Agenda ist die Maritime Industriepolitik inklusive einer maritimen Forschungsstrategie. Gemeinsam müssen wir die richtigen Antworten auf künftige Herausforderungen finden“, so Rüggeberg in seinem Grußwort an die Teilnehmenden. Eine Herausforderung der nächsten Zeit sei es, Zukunftsmärkte zu erschließen. Dazu gehöre die Entwicklung von autonomen Systemen, die auch in der Tiefsee agieren können. Auch die Energiewende spiele künftig eine entscheidende Rolle.  Die Maritime Branche und die Energiebranche müssten sich in den nächsten Jahren in diesem Punkt austauschen. Beide Branchen könnten beispielsweise bei Wartungs- und Sicherheitskonzepten für Offshore-Anlagen vom Know-how der anderen profitieren. Bei der Entwicklung umweltschonender Antriebstechnologien für Schiffe müssten die Branchen ebenfalls zusammenarbeiten.

Bei der Statustagung Maritime Technologien 2015 wurde mit rund 210 Teilnehmern ein neuer Rekord erreicht. Die Fachleute aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft tauschten sich über die neuesten Entwicklungen in der Maritimen Branche aus. Das Spektrum der Vorträge reichte vom Einsatz drahtloser Kommunikationstechnologien in der Schiffstechnik über Technologien, mit denen Unterwasserstrukturen von Offshore-Windkraftanlagen geprüft werden können, bis hin zum Einsatz von Augmented Reality in der schiffbaulichen Produktion.

Das Forschungsprogramm „Maritime Technologien der nächsten Generation“ trägt dazu bei, deutsche Unternehmen bei der Entwicklung und dem Einsatz maritimer Produkte zu unterstützen, die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt zu verbessern und Arbeitsplätze zu sichern. Um die Marktanteile und die Innovationskraft der deutschen maritimen Industrie zu stärken sowie die Weltmarktführerschaft in zentralen Segmenten zu erreichen, verlängert das BMWi das Forschungsprogramm um zwei Jahre und entwickelt parallel dazu die maritime Forschungsstrategie als wichtigen Teil der maritimen Industriepolitik weiter.